| [WIEN - PRATER / 15.Dezember 2009 bis 17.Januar 2012]
UNI - CAMPUS, IM WIENER PRATER
ENTSTEHT DIE MODERNSTE
WIRSCHAFTSUNIVERSITÄT EUROPAS.
An der Stelle der noch nicht zu alten Messehalle 10 und auf der Freifläche davor wir in den kommenden Jahren die Wiener Wirtschaftsuniversität auf 100.000 m2 zwischen Messe Neu und Wiener Prater gebaut. Die Messehalle 10 wird zur Zeit abgetragen und an einem anderen Ort in der Steiermark wieder aufgebaut.
Nach zwei Jahren Planung wurde Standort nun fixiert: Ab Wintersemester 2012/13 wird in der Messe-Südportalstraße unterrichtet
Eine " sensationelle Location hat die Wirtschaftsuniversität Wien da ausgewählt ", meint Wissenschaftsminister Johannes Hahn bei der Präsentation des neuen Standortes in der Messe-Südportalstraße im 2. Wiener Gemeindebezirk.
Dass der Prater vor der Haustür liegt, war jedoch nur eine Draufgabe für die Entscheidung. " Die wichtigsten Kriterien waren die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und die Umsetzung unseres Raumkonzeptes ", erklärt WU-Rektor Christoph Badelt. Drei Standorte standen in der Endauswahl zur Debatte, die Grundstücke in der Muthgasse und am Nordbahnhof erfüllten die genannten Kriterien nicht.
Ende Oktober 2009 erfolgte bereits der Spatenstich für den künftigen Standort es größten, aus fünf Gebäuden bestehenden und 250 Millionen Euro teuren Uni-Campus. Im " Libary Learning Center " werden ab dem Wintersemester 2013/2014, 25.000 Studierende eine neue Lernstätte finden.
Die Baustelle teilt sich in drei Bereiche - West, Mitte und Ost - die über eine Baustraße verbunden sind. Nachdem 260.000 Kubikmeter Erdmaterial ausgehoben und die 7 Meter tiefe Baugrube fertig gestellt ist, starten die Hochbauarbeiten mit dem " Library und Learning Center ". Danach folgen die restlichen Gebäude im Uhrzeigersinn, beginnend im Osten mit Baufeld O1. Im Verlauf der Bauarbeiten werden von durchschnittlich 500 Arbeitern 15.000 Tonnen Bewehrung und 150.000 Kubikmeter Beton verarbeitet. Zu Hochbetriebszeiten werden bis zu 15 Baukräne gleichzeitig im Einsatz sein.
Der gesamte Campus wird auf Basis eines " Green Building " Konzepts errichtet, so wird der Bau unter den strengen RUMBA-Kriterien ( Richtlinien für eine umweltfreundliche Baustellenabwicklung ) durchgeführt. Mit einer eigenen Baustellen-Abfallzentrale kann die Mülltrennung und die richtige Entsorgung aller Baumaterialien gewährleistet werden.
Bildarchiv - Headlines
1. 3. November 2009 Abriss der Messehalle 10 - Die alte Messehalle 10 wird abgetragen . . .
2. 10. Dezember 2009 Winter - Der Abriss geht dem Ende zu . . .
3. 12. März 2010 Bauplatz engeebnet - Bagger heben die Baugruben aus . . .
4. 31. Jänner 2011 Baubereich Ost - Beginn der Rohbauarbeiten und Tiefgarage . . .
5. 1. April 2011 Baubereich West - Beginn der Rohbauarbeiten . . .
6. 10. Juni 2011 Erste Gebäude sind zu erkennen, reges Treiben an der Großbaustelle .
7. 15. August 2011 An allen Baufeldern wird das Erdgeschoß errichtet . . .
8. 6. Oktober 2011 Erste Dachgleiche . . .
9. 16. Jänner 2012 Die milden Wintermonate 2011/2012 ermöglicht ein raschen
vorankommen. Emsig wird an den Gebäuden gearbeitet, Struckturen sind bereits zu erkennen . . .
10. 01. April 2012 . . . . .
CAMPUS WU – EIN BESONDERER ORT FÜR BILDUNG UND FORSCHUNG
Mit dem Studienjahr 2013/2014 wird die Wirtschaftsuniversität Wien vom derzeitigen Universitätszentrum Althanstraße auf den neuen Campus WU übersiedeln.
Das Zentrum der WU bildet sowohl physisch als auch symbolisch ein Library und Learning Center, das mehr sein soll als eine klassische Bibliothek: Es ist gleichzeitig Bibliothek und Servicecenter, Arbeitsplatz und Lounge, Kommunikationsraum und Verkehrsknotenpunkt.
Zentrale Funktionen des Studiums werden miteinander kombiniert, der Forschung wird ein Informationszentrum mit Mehrwert geboten.
In den Departmentgebäuden sollen kommunikationsfördernde Strukturen und eine anregende Arbeitsatmosphäre den Forschenden helfen, out-of-the-box zu denken, während im Hörsaalzentrum der Schwerpunkt auf der Lehre liegt.
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